Verkehrskonzept für Rastede

Veröffentlicht am 07.03.2017 in Fraktion

Rastede ist ein beliebter Wohnort, hat eine hohe Qualität. Rastede ist auch ein beliebter Ausflugsort, dient der Naherholung. Unser Ort bietet einfach viel. Das bleibt auch aus straßenverkehrlicher Sicht nicht ohne Einfluss. Deshalb haben wir als Gruppe SPD/UWG Rastede einen gemeinsamen Antrag gestellt, in dem die Verwaltung mit der Erstellung eines umfassenden Verkehrskonzeptes zur optimierten Steuerung und Lenkung der Verkehre für den Hauptort Rastede beauftragt wird.

 

Hier unser Antrag:

Rastede, 07. März 2017

Verkehrskonzept für Rastede

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Die Gruppe SPD/UWG im Rat der Gemeinde Rastede stellt folgenden Antrag:

„Die Verwaltung wird mit der Erstellung eines umfassenden Verkehrskonzeptes zur optimierten Steuerung und Lenkung der Verkehre für den Hauptort Rastede beauftragt.“

 

Begründung:

Rastede ist ein beliebter Wohnort. Die Einwohnerzahl nimmt stetig zu und viele weitere Menschen würden gerne nach Rastede ziehen. Das liegt an unserer einzigartigen Lage. Dabei ist nicht nur entscheidend, dass wir im Speckgürtel von Oldenburg liegen. Nein, unsere Grundstücke sind noch bezahlbar, wir bieten Arbeitsplätze und viele Einkaufsmöglichkeiten, bieten viel Natur, Kultur und Veranstaltungen. Wir sind als Ausflugsort beliebt, haben eine gute Infrastruktur und jede Menge Entwicklungspotential.

Dies alles hat aber auch Auswirkungen auf unsere verkehrliche Situation – vor allem im Hauptort Rastede.

Schon heute ist die Verkehrsbelastung auf der Raiffeisenstraße und der Oldenburger Straße enorm. Im Rahmen der Prüfung des Umbaus des höhengleichen Bahnüberganges an der Ortsdurchfahrt der K 133 gibt der Landkreis Ammerland eine umfassende Verkehrsuntersuchung in Auftrag, die die Verkehrssituation auf der Raiffeisenstraße und der angebundenen Gemeindestraßen erfasst und bewertet. Dies ist der richtige Schritt, um zumindest die Grundlage für eine vernünftige Entscheidung bezüglich des Bahnüberganges zu treffen.

Aus unserer Sicht sollte aber nicht nur dieser Bereich begutachtet werden. Wir benötigen für Rastede ein weitergehendes Gesamtverkehrskonzept als Grundlage für zukünftige Planungen.

Die schon heute vorhandenen Wohngebiete, Unternehmen und Einrichtungen aber auch unsere temporären Veranstaltungen bringen eine nicht unerhebliche Verkehrsbelastung mit sich. Weitere Projekte werden die Situation verschärfen und zusätzliche Belastungsspitzen mit sich bringen.

 

Hier nur einige Beispiele:

Mühlenstraße:

Wir alle wissen, dass sich das Umfeld an der Mühlenstraße entwickelt. Anfangs der Mühlenstraße stehen bereits bzw. entstehen derzeit mehrere Mehrfamilienhäuser. Daneben gibt es - vorerst noch vage - Überlegungen, im Bereich der Mühlenstraße/Eichendorffstraße eine großräumige Wohnbebauung zuzulassen. Zusätzlich soll im Göhlen ein Wohngebiet entstehen, wobei nach den ersten Planungen der Verkehr über die Mühlenstraße abgeführt werden soll. Daneben finden in den Sommermonaten an der Mühlenstraße immer mehr Veranstaltungen statt, die eine Menge an Verkehr mit sich bringen. Und auch wenn die weitere Entwicklung des ehemaligen Sportplatzgeländes derzeit noch nicht absehbar ist, so könnten dort durchaus Einrichtungen entstehen, die ein größeres Verkehrsaufkommen nach sich ziehen. Dies wird die Zukunft zeigen.

Kleibroker Straße:

Auch hier dürften sich Änderungen ergeben. Es zeichnet sich ab, dass der Entsorgungsbetrieb H. Bohmann seinen Betrieb verlagert. Zukünftig könnte dort Wohnbebauung entstehen. Dies wird weitere Verkehrsströme nach sich ziehen, die in Richtung Oldenburger Straße/Raiffeisenstraße fließen.

Loyer Weg:

Durch die Wohnbebauung ‚Südlich Schlosspark’ hat der Straßenverkehr an der Parkstraße/Emsoldstraße/Buchenstraße/Loyer Weg/Am Hardenkamp/Am Heidkamp deutlich zugenommen und die Planungen sind noch nicht abgeschlossen. Auch hier besteht dringender Handlungsbedarf.

Oldenburger Straße:

Die Oldenburger Straße ist unsere ‚Geschäftsstraße’ und eine der Haupttrassen durch unsere Gemeinde. Sämtliche der zuvor angeführten Bereiche berühren diese Straße. Daher ist auch sie in die Begutachtung mit aufzunehmen. Daneben wissen wir alle, dass die Oldenburger Straße in der Ortsmitte sehr schmal ist. Deshalb sollte sie gerade dort vom Schwerlastverkehr befreit werden. Das dient der Verkehrssicherheit und wäre auch einer besseren Erreichbarkeit der dortigen Geschäfte zuträglich. Einen entsprechenden Antrag hat die SPD bereits am 16.02.2015 gestellt. Eine Entscheidung liegt bisher nicht vor. Eine Begutachtung im Rahmen der Erstellung des Verkehrskonzeptes macht daher durchaus Sinn.

Dies sind nur einige Beispiele, die zeigen, dass auf der Basis einer tiefer gehenden Analyse ein Gesamtkonzept zur Verkehrssteuerung und –lenkung, das alle Verkehre einbezieht, in Rastede benötigt wird.

 

Mit freundlichen Grüßen

gez. Rüdiger Kramer                                 gez. Theo Meyer

SPD-Fraktionsvorsitzender                      UWG-Fraktionsvorsitzender

 

 
 

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