Unsere Gleichstellungsbeauftragte

Veröffentlicht am 12.03.2017 in Fraktion

Die niedersächsische Landesregierung hat das Nds. Kommunalverfassungsgesetz geändert. Danach haben Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohner eine hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte vorzuhalten.

Rastede hat nunmehr Frau Anke Wilken eingestellt.

Die SPD Rastede begrüßt den Schritt. Unsere stellvertretende Fraktionsvorsitzende Monika Sager-Gertje äußert sich hierzu in der Ratssitzung wie folgt:

Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrter Herr Bürgermeister, meine sehr geehrten Damen und Herren,

die SPD-Fraktion begrüßt es außerordentlich, dass wir mit dem heutigen Beschluss wieder eine hauptberufliche Gleichstellungsbeauftragte in das Amt berufen können.

Einige werden sich sicher erinnern, wir hatten schon zu früheren Zeiten eine hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte. Frau Magdalene Bode-Wilbers.  Die Hauptberuflichkeit damals war ebenfalls bereits an die Einwohnerzahl von 20.000 Einwohnern gekoppelt.

Die CDU/FDP geführte Landesregierung hat diese Hauptberuflichkeit der Gleichstellungsbeauftragten durch die Änderung des Kommunalverfassungsrechtes im Jahre 2005 stark beschränkt, sie statt an die Einwohnerzahl an den Status einer Kommune orientiert. Das führte dazu, dass auch in Rastede die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten fortan ausschließlich ehrenamtlich besetzt wurde.

Die SPD Fraktion hat dies stets für einen Fehler gehalten.

Damit wollen wir keinesfalls die Arbeit der noch ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten, Frau Binnewies, infrage stellen oder gar kritisieren. Sie hat im Rahmen ihrer Möglichkeiten viele Prozesse begleitet und Veranstaltungen durchgeführt. Dafür gebührt ihr unser absoluter Dank.

Aber die Möglichkeiten waren auch immer begrenzt, zeitlich und finanziell.

Gerade letzte Woche hat die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) eine neue Studie herausgebracht, die besagt, dass Deutschland mit dem Ausbau der Kinderbetreuung ein großes Stück vorangekommen ist und wichtige Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geschaffen hat. Aber sie besagt auch, dass die Erwerbstätigkeit von Müttern zwar besser akzeptiert wird als noch vor einigen Jahren, diese aber überwiegend in Teilzeit arbeiten und dadurch eine ausgeglichene Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit innerhalb von Familien noch längst nicht die Regel ist. Dies schwächt die wirtschaftliche Stellung von Frauen, angesichts des demographischen Wandels bleiben vor allem deren Potenziale ungenutzt.

Das ist nur ein Beispiel, das zeigt, dass wir noch viel zu tun haben, um eine tatsächliche Gleichstellung zwischen den Geschlechtern zu erreichen.

Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir nun mit Frau Anke Wilken eine diplomierte Sozialwissenschaftlerin hauptberuflich einstellen können. Die SPD Fraktion wird sie gerne in ihrer Arbeit unterstützen.

 
 

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