Öffentlicher Personennahverkehr im Mittelpunkt

Veröffentlicht am 18.01.2017 in Fraktion

Ammerländer Bus - Foto: SPD

"Wir wollen unsere bestehenden Buslinien optimieren. Dazu gehört für unsere Gemeinde Rastede auch ein Taktlückenschluss bei der Linie 340 Jaderberg-Rastede-Oldenburg", so Kreistagsabgeordneter Rüdiger Kramer.

Auf ihrer ersten Klausurtagung in 2017 hat sich die SPD-Kreistagsfraktion Ammerland intensiv mit dem Thema Öffentlicher Personennahverkehr im Ammerland befasst. Die Landesregierung hat das Niedersächsische Nahverkehrsgesetz (NNVG) geändert. Danach erhält der Landkreis Ammerland zur Verbesserung seines ÖPNV nunmehr eine jährliche Förderung von 204.123,00 €.

 

Näheres ergeben die nachfolgenden Ausführungen der Kreistagsfraktion.

Die intensive politische Arbeit hat die SPD-Kreistagsfraktion nach dem Jahreswechsel mit einer Klausurtagung aufgenommen. „Wir wollen die Sorgen, Probleme und Anregungen, die uns die Bürgerinnen und Bürger mit auf dem Weg gegeben haben, möglichst ´eins-zu-eins´ umsetzen“, hatten Kreisvorsitzender Dennis Rohde (MdB) und Fraktionsvorsitzender Frank Oeltjen bereits im Vorfeld erklärt.

Aus aktuellem Anlass stand die Thematik „Öffentlicher Personennahverkehr“ (ÖPNV) im Mittelpunkt, denn „…ausdrücklich werden die Ansätze der Landesregierung zur Verbesserung des ÖPNV von der SPD-Kreistagsfraktion begrüßt“, stellte der SPD-Chef fest.

Aufgrund der Änderungen des „Niedersächsischen Nahverkehrsgesetzes“ (NNVG) erhält der Landkreis zur Verbesserung des ÖPNV eine jährliche Förderung von 204.123,00 €. Diese Regelung hat (zunächst) eine Laufzeit von fünf Jahren, danach erfolgt die Evaluation mit dem Ziel, eine Dauerlösung zu erreichen.

„Angebotsverbesserungen sind“, so die SPD-Fraktion, „in diesem Rahmen nur möglich, weil das Land positiv entschieden hat und (mit dem ZVBN) dafür eintritt.“ Auf folgenden Linien soll es Angebotsverbesserungen geben, die auch von der SPD-Kreistagsfraktion favorisiert werden:

  1. Die Schnellbuslinie S 35 (Westerstede – Oldenburg
  2. Spätfahrten auf der Linie 330 (Wiefelstede – Oldenburg) und den Linien S 35 und 380 (Barßel – Edewecht – Oldenburg)
  3. Wochenendverkehr der Linie 350 (Westerstede – Bad Zwischenahn – Oldenburg)
  4. Taktschluss bei der Linie 340 (Jaderberg – Rastede – Oldenburg

Als 5. Maßnahme sollen „Dynamische Fahrgastinformationen“ installiert werden.

Der ÖPNV wird in der Zukunft eine zunehmende Bedeutung haben. „Deshalb“, so Frank Oeltjen, „werden in einem ständigen Prozess Verbesserungen zu prüfen sein. Das schließt z.B. die Erreichbarkeit des Krankenhauses – besonders an Wochenenden – ebenso ein wie zukünftige barrierefreie Systeme, so Niederflurbusse, entsprechende Haltestellen und angepasste Kapazitäten für Rollstuhlfahrer oder Fahrgäste mit Kinderwagen.

Da derzeit Apen-Augustfehn noch benachteiligt wird, regt die SPD-Kreistagsfraktion an, auch hier die Linie nach Westerstede zu verbessern – selbst wenn dadurch eine (geringe) Kostenüberschreitung der Fördersumme erfolgt. Außerdem empfehlen die Sozialdemokraten, auch in Zukunft Verbindungen über die Kreisgrenzen hinaus mit den Nachbarkreisen abzustimmen und am Bedarf zu entwickeln (wie z.B. bei der Linie Oldenburg – Rastede – Jaderberg). Dazu könnte (mittelfristig) auch die Linie 330 Oldenburg – Wiefelstede – dann bis Varel – zählen.

Neben der laufenden politischen Arbeit wird die SPD-Kreistagsfraktion in nächster Zeit mit den Schwerpunkten „Wohnen“ und „Sicherheit“ befassen.

Jörg Weden

Pressesprecher

 
 

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