Als „unerträglich“ und einen „Rückschritt“ bezeichnet der Vorsitzende der Ammerländer SPD, Dennis Rohde, das Ergebnis des jüngsten Schulausschusses. Trotz massiver Proteste der Eltern hatte die CDU/FDP-Mehrheit keinen Schritt in Richtung Einrichtung einer IGS im Ammerland gemacht.
„Es ist einfach nicht mehr nachvollziehbar. Da sind sogenannten Volksvertreter am Werk, die keine Rücksicht auf die Meinung der Betroffenen nehmen. Rund 1900 Eltern haben im Ammerland bekundet, dass sie ihr Kind auf eine IGS schicken wollen und sie werden einfach ignoriert. Das ist keine volksnahe Politik. Es geht hier niemandem darum, alle Schulen in Integrierte Gesamtschulen umzuwandeln, sondern das Angebot zu erweitern und den Eltern eine Wahlmöglichkeit zu geben“, so Rohde.
Die Ammerländer Sozialdemokraten wollen auch weiterhin an der Seite der Betroffenen stehen und werden ihre Forderung nach einer IGS im Schulentwicklungsplan auf einem außerordentlichen Parteitag Anfang Dezember unterstreichen.